Richtige Reihenfolge

 

Home Ist jemand an dem Punkt angekommen, wo er sich im klaren ist daß er nicht mehr weiter so blauäugig in die Welt hineinstapfen möchte, so stellt er sich die große Frage:

WIE JETZT VORGEHEN?

  • Die Informationen sind so mannigfaltig

  • Die Anzahl der möglichen Richtungen ist fast unendlich

  • Das zur Verfügung stehende Geld leider endlich

  • Der zur Verfügung stehende Lagerplatz eher bemitleidenswert

  • Der Partner/die Partnerin ist noch nicht überzeugt


Wild drauflos zu kaufen und agieren kann letztendlich auch zu einem ansehnlichen Ergebnis führen, dieser Weg wird jedoch teuer bis sehr teuer sein.

Die Empfehlungen von S&PP sind daher sinnvoll und stufenweise ausbaubar zusammengestellt. Die Ausrüstung und die Untergruppen sind modular zusammengestellt. So ist es dem S&P-Prepper möglich mit kleinen, sinnvollen Investitionen zu beginnen und die letztendliche "Ausbaustufe" seiner Krisenvorsorge zu bestimmen und festzulegen.


Um etwas Hilfestellung beim logischen Vorgehen in Sache "Aufbau zur korrekten Vorsorge" zu geben, hier einige Tipps.

1. HUGP (Hab-Und-Gut-Päckchen)

Um ein HUGP einzurichten braucht man lediglich zwei Datenträger, sowie Zugang zu einem Computer mit Scanner. Die Datenträger sind schon um je ca. €7,90 zu bekommen. Ist ein Zugang zu einem Computer oder einem Scanner nicht möglich so wird eine Digitalkamera benötigt. In diesem Fall werden die Unterlagen nicht eingescannt, sondern als Fotos auf eine SD-Karte abgespeichert. Zum Schluß ist dann lediglich noch ein Computer erforderlich, um die Daten zusätzlich auch auf einen USB-Stick zu speichern. Was alles gespeichert werden soll kann den Empfehlungen zum HUGP entnommen werden. Die finanzielle Belastung um diesen Punkt zu sichern ist vernachlässigbar.


2. Minimedizinbox

Jeder hat zu Hause bestimmt ein kleineres oder größeres Sammelsurium an Erste Hilfe Materialien und Medikamenten. Solche wilden Sammlungen von Materialien haben aber nichts mit einer ordentlichen Krisenvorsorge zu tun. Hier eine gewisse Ordnung und Struktur hinein zu bringen kostet nicht viel, trägt aber sehr zur Effizienz bei. Für die Bestückung einer Minimedizinbox können sicherlich die einen oder anderen Dinge aus dem Erste Hilfe Sammelsurium verwendet werden, meist müssen nur wenige Dinge dazu gekauft werden. Die finanziellen Bemühungen bis hierher sind also eher gering.

Ist eine Minimedizinbox erst einmal korrekt und kompakt zusammen gerichtet (siehe Empfehlungen Minimedizinbox), kann sie leicht, schnell und unkompliziert für jede Art von Gelegenheit mitgenommen werden. Ob man mit den Kindern auf den Spielplatz geht, zum Angeln, auf eine Skihütte oder einfach eine Wanderung, schnell ist die Minimedizinbox geschnappt und dank ihrer geringen Größe überall leicht unter zu bringen.


3. Survival-Kit

Ein Survival-Kit (siehe Empfehlungen Survival-Kit) ist schnell zusammengestellt, da es ebenso wie die Minimedizinbox auf sehr kleinem Raum zurechtkommt. Die Investitionen für ein korrektes Survival-Kit sind eher im kleinen Rahmen zu sehen. Der größte Faktor ist hier die Zeit die man braucht um alles zusammen zu organisieren. Bis zu dieser dritten Stufe muß nur recht wenig Geld aufgebracht werden.


4. GHB

Tritt ein Krisenfall ein (und dies ist am Wahrscheinlichsten), wenn man gerade nicht zu Hause, sondern bei der Arbeit ist dann nutzt die beste Vorsorge nichts, wenn diese im 35km entfernten Heim deponiert ist und man nicht hin kommt. Für solche Fälle wurde das GHB entwickelt (siehe Empfehlungen GHB). Direkte Empfehlungen für ein GHB hängen immer von den gegebenen Umständen ab. Aus diesem Grund kann es hier keine allgemein gültige Norm geben.


5. Bereitschaftstasche

Um eine Bereitschaftstasche ausreichend zu bestücken ist ein finanzieller Aufwand von ca. €500.- (inklusive HUGP, Minimedizinbox und Survival-Kit, jedoch ohne GHB) erforderlich. Dieser Betrag ist in Abhängigkeit von den Wünschen des Besitzers nach oben hin ausbaubar. Soll z.B. ein Navigationsgerät die Tasche zieren so sind die Kosten für selbiges natürlich hinzu zu rechnen. Eine Bereitschaftstasche ist für sehr viele Gelegenheiten ganz hervorragend einzusetzen (siehe Empfehlungen Bereitschaftstasche).


6. BoB

Der finanzielle Aufwand für einen BoB liegt bei etwa €600.-, zusätzlich zum Bereitschaftsgürtel. Der Betrag ist natürlich, wie beim Bereitschaftsgürtel, in Abhängigkeit von den Wünschen des Besitzers nach oben hin ausbaubar. Siehe Empfehlungen BoB.

Alle bis hier gültigen sechs Stufen der Krisenvorsorge zusammen erfordern also einen Betrag, den nicht jeder gerade einmal so mit sich herum trägt. Aus diesem Grund macht es sehr viel Sinn die einzelnen Stufen nach und nach zu erklimmen.

Ist die Krisenvorsorge bis zum BoB seriös ausgereift so sind alle möglichen Szenarien für einige Tage abgedeckt.


Von hier ab ist die Überlegung anzustellen für welche Szenarien die weitere Vorsorge greifen soll. Ob der Weg eher Richtung INCH, Depot, Monatstonne, Vorratslager für 3-6-12 Monate oder SO gehen soll ist sicherlich für jede Person und Situation unterschiedlich zu bewerten.

 

 

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Stand: 04.08.15