Sicherheitslinien

 

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Die Sicherheitslinien eines Preppers sind auf sein Equipment ausgerichtet.

Die erste Linie beinhaltet das was der Prepper in keinem Fall hergeben darf/soll. Sie befindet sich in den Oberschenkeltaschen seiner Hose und ist normalerweise nicht das Ziel von Räubern.

Die zweite Linie sollte nur als allerletzte Option aufgegeben werden. Ist eine Herausgabe des Bereitschaftsgürtels unumgänglich, so wird dieser weitest möglich vom Körper weg geworfen. Der oder die Räuber interessieren sich für den Gürtelinhalt und lassen so evtl. von der Person ab.

Die dritte Linie zu verlieren (Überfall, Raub, Diebstahl, Lebensgefahr) ist zwar unangenehm aber verkraftbar, denn der Prepper kann sich mit Hilfe der vierten Linie wieder versorgen. Er hat durch den Bereitschaftsgürtel (zweite Linie) immer noch Wasser, Nahrung und Schutz für einen Tag bei sich. Muß eine Umgebung fluchtartig verlassen werden so ist ein schwerer BoB oder gar INCH sehr hinderlich. Eventuell wird der Rucksack schon im Vorfeld - vor neugierigen Blicken geschützt - deponiert um schneller im Gebiet unterwegs sein zu können. Vielleicht kann der Rucksack später wieder aufgenommen werden, wenn sich die Lage beruhigt hat. Wurde er inzwischen jedoch entdeckt so ist er mit großer Wahrscheinlichkeit verloren. Der Bereitschaftsgürtel (oder zumindest sein Inhalt) kann auch im BoB oder INCH untergebracht sein. Muß der Rucksack allerdings - aus welchen Gründen auch immer - aufgegeben werden, oder wird dieser gestohlen, so sind mit einem Schlag gleich zwei Sicherheitslinien weg. Ein schmerzlicher Verlust.

Alle drei Linien (1-3) sollten immer separat am Körper getragen werden. So ist der Prepper in der Lage schnelle, situationsbedingte Überlegungen anzustellen und unverzüglich agieren zu können.


 

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Stand: 04.08.15